Auf der Pirsch nach Waldschätzen
Pilzesammeln im Pitztal
Wenn im Wald die ersten Pilze hervorlugen, beginnt im Pitztal die genussvollste Schatzsuche im Herbst. Wir verraten, wo sich die Suche besonders lohnt, worauf es dabei ankommt, und wie die Waldfunde später auf dem Teller glänzen.
Ein würziger Duft weht in der Küche, mischt sich mit dem Aroma frischer Kräuter und lässt schon beim ersten Atemzug erahnen, was heute auf den Teller kommt. Vielleicht ein cremiges Pilzrisotto oder ein herzhaftes Schwammerlgulasch? Läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Dann lohnt sich der Blick dorthin, wo diese kleinen Waldschätze wachsen: zwischen Moos, Wurzeln und raschelndem Laub in den Wäldern des Pitztals.
Die besten Plätze zum Pilzesammeln werden von leidenschaftlichen Sammlern gerne wie ein kostbares Geheimnis gehütet. Einige Tipps für eine erfolgreiche Suche verraten wir Ihnen dennoch. Pilze wachsen besonders häufig in Fichten- und Mischwäldern, etwa an bewaldeten Hängen rund um die Ortsteile Plangeroß, Zaunhof und Stillebach. Halten Sie vor allem an feuchten, moosigen Stellen und auf kleinen Lichtungen am Waldrand die Augen offen.
Bevor Sie mit Ihrem Korb durch die Wälder ziehen, empfiehlt sich ein Blick auf die gesetzlichen Regeln für das Pilzesammeln. In Tirol ist die Schwammerlsuche täglich zwischen 07.00 und 19.00 Uhr erlaubt. Die Höchstmenge liegt bei zwei Kilogramm pro Person und Tag. So bleibt genügend für die Waldbewohner und andere Pilzsuchende übrig.
Mindestens ebenso wichtig ist die nötige Sachkenntnis. In den Wäldern rund um St. Leonhard im Pitztal wachsen unter anderem Steinpilze, Pfifferlinge, Birkenpilze und Boviste. Bei Unsicherheit gilt: Lassen Sie den Pilz lieber stehen und nehmen Sie ausschließlich Arten mit, die Sie zweifelsfrei bestimmen.
Oder noch besser: Genießen Sie die Pilzvielfalt des Pitztals ganz unbekümmert im Restaurant des Alpine Resort Sportalm – begleitet von einem passenden Glas Wein und ganz ohne langem Suchen im Unterholz.



